Langnauer Orchester

Das Langnauer Orchester ist ein Sinfonieorchester mit rund 40 motivierten Laienmusikern. Es bildet einen Eckpfeiler im regionalen Kulturleben.

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Konzertchor Langnau

Der Konzertchor ist ein regionalerVerein mit rund 80 Sängerinnen und Sängern. Zum Repertoire gehören Werke von Barock bis Moderne.

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Dirigent Christoph Metzger

Unser Dirigent ist freischaffender Konzert-, Lied- und Opernsänger und seit November 2006 künstlerischer Leiter des Konzertvereins Langnau.

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Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Aufführungen ref. Kirche Langnau

Freitag, 2. Februar 2018, 20.00 h
Samstag, 3. Februar 2018, 20.00 h
Sonntag, 4. Februar 2018, 17.00 h

Klaus Schild, Konzertmeister | Christoph Metzger, Leitung

Vorverkauf

ab Donnerstag, 11. Januar 2018:
Schär-Reisen, Dorfstrasse 13, 3550 Langnau
Tel. 034 408 08 08
Bitte benützen Sie den Vorverkauf. Vorbestellte Eintrittskarten müssen  bis 15 Minuten vor dem Konzert an  der Kasse abgeholt werden.

Eintrittspreise

  • 1. Kategorie
    50.-- Fr.
  • 2. Kategorie
    40.-- Fr.
  • 3. Kategorie
    28.-- Fr.
  • Ermässigung für Schüler, Lernende, Studierende
    10.-- Fr.
Svetlana Aksenova

Svetlana Aksenova, Sopran

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Judith Lüpold, Mezzospran

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Rolf Romei, Tenor

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Ulrich-Simon Eggimann, Bass

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Das Werk

Verdis Requiem scheint das pure Gegenstück zu Bachs Johannespassion zu sein, die der Konzertverein Langnau vor knapp zwei Jahren aufgeführt hat. Und doch ist ihnen die Essenz gemein: Es geht um den Tod. Gleichzeitig sind die Werke voller Leben. Damit meinen wir nicht eine vordergründige musikalische Lebendigkeit, sondern die Tatsache, dass Leben und Tod untrennbar zusammengehören und Verdi dies – genauso wie der berühmte Thomaskantor – in seinem Werk gespiegelt hat.

Sinnigerweise wurde sowohl Bachs Passionen wie Verdis Totenmesse vorgeworfen, zu theatralisch zu sein, was damit zusammenhängen mag, dass beide Komponisten die Direktheit der Gefühle nicht den (liturgischen) Konventionen opferten oder der Andacht des Publikums zuliebe zurücknahmen. Wir würden denn auch sagen: Ja, Verdis Messa da Requiem ist t heatralisch u nd o pernhaft! Sie steht in einer direkten Linie zwischen Don Carlos und Aïda einerseits und Othello und Falstaff andererseits und bedient sich derselben musikalischen Sprache wie diese Bühnenwerke. Das geht soweit, dass das Lacrymosa ganz direkt aus Rodrigos Sterbeszene der französischen Fassung von Don Carlos zitiert. Aber Theatralität bedeutet nicht, dass die musikalische Aussage und die dargestellten Gefühle nicht echt oder existentiell wären – weder im Requiem noch in den Opern.

Dass sich Verdi zu einer Vertonung des Requiem-Textes hingezogen gefühlt haben muss, zeigt sich auch daran, dass es in den allermeisten seiner 26 Opern letztlich ums Sterben geht. Und Verdi nähert sich diesem Thema in der Kirche auf dieselbe persönliche und ernsthafte Weise wie auf der Bühne.

Christoph Metzger

Kostproben aus der öffentlichen Probe vom 24. Oktober -
anlässlich der Vergabe des Langnauer Kulturpreises 2017
an den Konzertverein

Kammermusik-Abende
2017 / 2018