Langnauer Orchester

Das Langnauer Orchester ist ein Sinfonieorchester mit rund 40 motivierten Laienmusikern. Es bildet einen Eckpfeiler im regionalen Kulturleben.

Weiterlesen

Konzertchor Langnau

Der Konzertchor ist ein regionalerVerein mit rund 80 Sängerinnen und Sängern. Zum Repertoire gehören Werke von Barock bis Moderne.

Weiterlesen

Dirigent Christoph Metzger

Unser Dirigent ist freischaffender Konzert-, Lied- und Opernsänger und seit November 2006 künstlerischer Leiter des Konzertvereins Langnau.

Weiterlesen

Orchesterkonzerte "Sommernächte"

Freitag, 8. Juni 2018, 19h30 | Bern, Petrus-Kirche
Samstag, 9. Juni 2018, 20h, Langnau, reformierte Kirche

Laure-Anne Dayer, Mezzosopran
Roger Bucher, Bariton

Langnauer Orchester
Christoph Metzger, Leitung

Gustav Mahler - Lieder eines fahrenden Gesellen
Maurice Ravel - Pavane
Hector Berlioz - Les nuits d'été
Georges Bizet - Carmen-Suite Nr. 1

Chorkonzerte
Arthur Honegger - Le Roi David

Freitag, 7. September 2018, 19h30 | Bern, Petrus-Kirche
Sonntag, 9. September 2018, 17h | Langnau, reformierte Kirche

Örs Kisfaludy, Récitant
Marie Lys, Sopran
Madeleine Merz, Mezzosopran
Jan-Martin Mächler, Tenor

Konzertchor Langnau
Instrumentalensemble capelLangnau
Christoph Metzger, Leitung

Rückblick: Giuseppe Verdi, Messa da Requiem

Aufführungen ref. Kirche Langnau

Freitag, 2. Februar 2018, 20.00 h / Samstag, 3. Februar 2018, 20.00 h / Sonntag, 4. Februar 2018, 17.00 h

Klaus Schild, Konzertmeister | Christoph Metzger, Leitung

85 Minuten im Banne der Musik

Am Wochenende führte der Konzertverein Langnau das Requiem von Guiseppe Verdi auf. Es war das erste Mal, dass dieses monumentale Werk in Langnau zur Aufführung kam.

Der Konzertchor und das Langnauer Orchester zeigten sich in der Kirche Langnau mit rund 110 Sängerinnen und Sängern und zirka 60 Musikerinnen und Musikern in grosser Besetzung...

Svetlana Aksenova

Svetlana Aksenova, Sopran

Weiterlesen

Judith Lüpold, Mezzospran

Weiterlesen

Rolf Romei, Tenor

Weiterlesen

Ulrich-Simon Eggimann, Bass

Weiterlesen

Das Werk

Verdis Requiem scheint das pure Gegenstück zu Bachs Johannespassion zu sein, die der Konzertverein Langnau vor knapp zwei Jahren aufgeführt hat. Und doch ist ihnen die Essenz gemein: Es geht um den Tod. Gleichzeitig sind die Werke voller Leben. Damit meinen wir nicht eine vordergründige musikalische Lebendigkeit, sondern die Tatsache, dass Leben und Tod untrennbar zusammengehören und Verdi dies – genauso wie der berühmte Thomaskantor – in seinem Werk gespiegelt hat.

Sinnigerweise wurde sowohl Bachs Passionen wie Verdis Totenmesse vorgeworfen, zu theatralisch zu sein, was damit zusammenhängen mag, dass beide Komponisten die Direktheit der Gefühle nicht den (liturgischen) Konventionen opferten oder der Andacht des Publikums zuliebe zurücknahmen. Wir würden denn auch sagen: Ja, Verdis Messa da Requiem ist t heatralisch u nd o pernhaft! Sie steht in einer direkten Linie zwischen Don Carlos und Aïda einerseits und Othello und Falstaff andererseits und bedient sich derselben musikalischen Sprache wie diese Bühnenwerke. Das geht soweit, dass das Lacrymosa ganz direkt aus Rodrigos Sterbeszene der französischen Fassung von Don Carlos zitiert. Aber Theatralität bedeutet nicht, dass die musikalische Aussage und die dargestellten Gefühle nicht echt oder existentiell wären – weder im Requiem noch in den Opern.

Dass sich Verdi zu einer Vertonung des Requiem-Textes hingezogen gefühlt haben muss, zeigt sich auch daran, dass es in den allermeisten seiner 26 Opern letztlich ums Sterben geht. Und Verdi nähert sich diesem Thema in der Kirche auf dieselbe persönliche und ernsthafte Weise wie auf der Bühne.

Christoph Metzger

Kostproben aus der öffentlichen Probe vom 24. Oktober -
anlässlich der Vergabe des Langnauer Kulturpreises 2017
an den Konzertverein

Kammermusik-Abende
2017 / 2018